Rasen mähen bei Hitze: die 3-cm-Regel | TerraUno – Terrauno
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Rasen mähen bei Hitze – die 3-cm-Regel für hitzefesten Rasen

Rasen mähen bei Hitze – die 3-cm-Regel für hitzefesten Rasen

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Rasen und Pool Experte

TerraUno Redaktion

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Die ersten Sonnenstrahlen wagen sich nun schon häufiger in den Garten und es wird Zeit, dass mal wieder etwas Leben in deine grüne Oase kommt.
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    Kurz & klar

    Bei Hitze lässt du den Rasen höher stehen: rund 3 Zentimeter mehr als gewohnt, mindestens aber 5 Zentimeter. Längere Halme beschatten den Boden, halten die Feuchtigkeit und schützen vor dem Vertrocknen. Gemäht wird am besten am frühen Morgen oder Abend, nie in der prallen Mittagssonne.

    Warum kurzer Rasen bei Hitze schneller verbrennt

    Kurz gemähter Rasen sieht ordentlich aus, ist bei Hitze aber im Nachteil. Je kürzer die Halme, desto mehr Sonne trifft direkt auf den Boden. Der trocknet schneller aus, die flachen Wurzeln bekommen Stress und der Rasen wird gelb. Längere Halme dagegen beschatten den Boden wie ein natürlicher Sonnenschirm und halten die Feuchtigkeit länger.

    Die 3-cm-Regel: höher mähen im Sommer

    Die 3-cm-Regel ist einfach: Stell den Mäher im Hochsommer rund 3 Zentimeter höher als in der übrigen Saison. Wer sonst auf 4 Zentimeter mäht, lässt den Rasen bei Hitze auf etwa 7 Zentimeter stehen – als Faustwert sollten es mindestens 5 Zentimeter sein.

    Wichtig ist zusätzlich die Ein-Drittel-Regel: Nimm pro Mähgang nie mehr als ein Drittel der Halmhöhe weg. Ein radikaler Schnitt stresst den Rasen gerade bei Hitze enorm und führt schnell zu braunen Stellen.

    Wann du bei einer Hitzewelle mähen solltest

    Mähe am besten am frühen Morgen oder am späten Abend, wenn es kühler ist. In der Mittagshitze verliert der frisch geschnittene Rasen viel Feuchtigkeit über die Schnittstellen. Bei extremer Dürre gilt: lieber eine Mähpause einlegen, als einen bereits gestressten, trockenen Rasen zu schneiden.

    Achte darauf, dass die Messer scharf sind. Stumpfe Klingen reißen die Halme auf, statt sie sauber zu schneiden – die ausgefransten Enden trocknen aus und färben den Rasen gräulich.

    Mulchen als Hitzeschutz

    Ein Mulchmäher lässt den feinen Schnitt liegen. Das Material beschattet den Boden zusätzlich, gibt beim Verrotten Feuchtigkeit und Nährstoffe zurück und verringert die Verdunstung. Voraussetzung ist regelmäßiges Mähen – lange Halme eignen sich nicht zum Mulchen.

    Damit der Rasen die Hitze gut wegsteckt, sollte er grundsätzlich kräftig und gut ernährt sein. Ein Sommerdünger stärkt die Grasnarbe und fördert tiefere Wurzeln, die Trockenphasen besser überstehen. Welcher Rasendünger zu deiner Fläche und Jahreszeit passt, siehst du in unserer Übersicht.

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    Häufige Fragen zum Rasenmähen bei Hitze

    Wie hoch sollte man den Rasen bei Hitze mähen?

    Etwa 3 Zentimeter höher als in der übrigen Saison, mindestens aber 5 Zentimeter. Längere Halme beschatten den Boden und halten die Feuchtigkeit.

    Soll man den Rasen bei Hitze überhaupt mähen?

    Ja, aber höher und seltener. Bei extremer Dürre ist eine Mähpause besser, als einen bereits trockenen, gestressten Rasen zu schneiden.

    Wann am Tag sollte man bei Hitze mähen?

    Am frühen Morgen oder am späten Abend, wenn es kühler ist. In der Mittagshitze verliert der frisch geschnittene Rasen zu viel Feuchtigkeit.

    Was ist die Ein-Drittel-Regel beim Mähen?

    Sie besagt, dass man pro Mähgang nie mehr als ein Drittel der Halmhöhe abschneiden sollte. Ein radikaler Rückschnitt stresst den Rasen, besonders bei Hitze.

    Hilft Mulchen bei Hitze?

    Ja. Der feine Mulch beschattet den Boden, gibt Feuchtigkeit zurück und senkt die Verdunstung. Voraussetzung ist regelmäßiges Mähen mit kurzem Schnittgut.

    Fazit

    Bei Hitze gilt: höher mähen, seltener mähen, in den kühlen Stunden mähen. Rund 3 Zentimeter mehr Schnitthöhe und die Ein-Drittel-Regel schützen den Rasen vor dem Vertrocknen. Zusammen mit einem gut ernährten Boden bleibt die Fläche auch in heißen Wochen grün.

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