Wie lange muss die Poolpumpe eigentlich laufen? Zu kurz, und das Wasser kippt; zu lang, und du zahlst unnötig Strom. Hier bekommst du die Faustregel und die passende Rechnung für deinen Pool.
Kurz erklärt
Faustregel: Wälze das gesamte Poolwasser pro Tag etwa zweimal um. Die nötige Laufzeit ergibt sich aus Poolvolumen geteilt durch Pumpenleistung, mal zwei. Für einen typischen Gartenpool sind das grob 6–8 Stunden pro Tag – bei Hitze und viel Badebetrieb länger.
Was Umwälzung bedeutet
Umwälzung heißt, das gesamte Wasser über Pumpe und Filter laufen zu lassen. Nur zirkulierendes Wasser wird gefiltert und gleichmäßig mit Chlor versorgt. Steht die Pumpe zu lange still, sinkt der Chlorwert in ruhigen Ecken und Algen bekommen ihre Chance.
So berechnest du die Laufzeit
Rechne: Poolvolumen (m³) ÷ Pumpenleistung (m³/h) × 2 = tägliche Laufzeit. Beispiel: 24 m³ Pool und eine Pumpe mit 6 m³/h ergeben 24 ÷ 6 × 2 = 8 Stunden pro Tag. Verteile die Laufzeit ruhig auf zwei Blöcke, morgens und abends.
Wann du länger laufen lassen solltest
Länger umwälzen bei Hitze, starkem Badebetrieb, nach einem Gewitter und immer nach einer Chemiezugabe. Nach dem Chloren oder Einstellen von pH sollte die Pumpe mehrere Stunden durchlaufen, damit sich das Mittel gleichmäßig verteilt.
Häufige Fehler
Häufige Fragen zur Umwälzung
Wie lange muss die Poolpumpe täglich laufen?
Wie berechne ich die Umwälzzeit?
Muss die Pumpe nachts laufen?
Warum wird mein Wasser trüb, obwohl ich chlore?
Sollte ich nach dem Chloren umwälzen?
Fazit
Sauberes Poolwasser hängt an der Umwälzung: zweimal täglich das gesamte Volumen über den Filter, grob 6–8 Stunden. Rechne die Laufzeit aus Volumen und Pumpenleistung aus und lass die Pumpe nach jeder Chemiezugabe länger laufen.
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