1. Rasen mähen
Vor dem Lüften den Rasen auf ca. 3–4 cm kürzen.
Das sorgt für eine gleichmäßige Bearbeitung und verhindert, dass Gras hängen bleibt.
2. Fläche lüften / aerifizieren
Nun wird der Rasen mit einem Rasenlüfter (Striegelwalze) oder – bei stark verdichtetem Boden – mit einem Aerifizierer bearbeitet.
Das Gerät öffnet die Grasnarbe, löst Verdichtungen und schafft viele kleine Luftkanäle. Die Federzinken der Lüfterwalze sollten so eingestellt werden, dass sie den Boden nicht berühren, sondern nur zwischen den Halmen kämmen.
Arbeite die Fläche dazu in gleichmäßigen Bahnen ab; bei Problemflächen kannst du anschließend noch einmal quer fahren, um die Belüftung zu verstärken.
Aber Vorsicht:
Wenn du den Boden jetzt ungeschützt lässt, schließen sich die geöffneten Kanäle innerhalb weniger Tage wieder – und Moos gewinnt sofort die Oberhand. Die ganze Arbeit wäre umsonst. Damit genau das nicht passiert, folgt jetzt der wichtigste Schritt:
3. TerraUno Rasenretter ausbringen
Die Mischung aus Rasensamen, Dünger, Kalk und Bodenaktivator gleichmäßig verteilen – per Streuwagen oder per Hand.
Auf vorher kahlen oder verdichteten Stellen etwas großzügiger streuen.
4. Wässern
Den Rasen nach dem Ausbringen leicht und gleichmäßig wässern.
So gelangen Nährstoffe in die frisch geöffneten Kanäle und die Keimung wird angeregt.
5. Entwicklung abwarten – und weiter wässern
Nach 5–7 Tagen erscheinen erste neue Grashalme.
Nach 14 Tagen wird die Fläche sichtbar dichter, grüner und moosfreier.
Wichtig:
In den ersten zwei Wochen täglich leicht wässern, danach regelmäßig (alle 2–3 Tage).
Nur mit durchgehender Feuchtigkeit kann der Rasenretter seine volle Wirkung entfalten.