Rasensamen - Tipps und Tricks für deinen grünen Rasen – Terrauno Direkt zum Inhalt
Rasensamen - Tipps und Tricks für deinen frischen Rasen

Rasensamen - Tipps und Tricks für deinen frischen Rasen

Die ersten Sonnenstrahlen wagen sich nun schon häufiger in den Garten und es wird Zeit, dass mal wieder etwas Leben in deine grüne Oase kommt. Die grüne Rasenfläche kann bereits im Frühjahr geplant und vorbereitet werden. Mit diesem Beitrag möchten wir dich optimal auf die grüne Zeit einstimmen, um deinen Wohlfühlort zu gestalten.  

Rasensamen

Gemeinsam mit der ersten Düngung des Jahres solltest du auch schauen, ob bereits braune oder karge Flecken auf deinem Rasen zu vermelden sind. Ist das der Fall, dann solltest du diese Flecken mit Rasensamen auffüllen.

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Der richtige Zeitpunkt zur Ausbringung der Samen

Hierfür gibt es keinen streng festgelegten Zeitraum, aber eine konstante Temperatur von über 10 Grad sollte die Außentemperatur betragen, sonst keimen die Samen nicht. Das ist erfahrungsgemäß spätestens gegen März der Fall. Die Aussäung der Rasensamen kann entsprechend zwischen März und Mai vorgenommen werden.  

Welche Samen sind die richtigen Rasensamen?

Die Qualität der Rasensamen ist entscheidend für einen dichten und trittfesten Rasen. Ein Merkmal von hochwertigen Rasensamen ist deshalb ein langsames Wachstum und eine gute Ausläuferbildung. Außerdem hat Unkraut weniger Chance und eine dichte Grasnarbe wird gebildet. Selten kann man sich bei Rasensamen an vermeintlich bekannten Namen orientieren, da diese nicht geschützt sind und ungeprüft verwendet werden können. Du solltest dich lieber an den Samen, die in der Mischung enthalten sind, orientieren. Die meisten Rasensamen sind als Mischungen erhältlich. Die verschiedenen Gattungen sorgen dafür, dass der Rasen von unterschiedlichen Stärken der Samen profitiert. Qualitativ minderwertige Samen sind zwar deutlich günstiger, aber halten leider nicht, was sie versprechen. Da viele dieser Mischungen Futtergras enthalten, die eigentlich für Weidetiere gezüchtet werden, vertragen diese Halme kein Rasenmähen. Außerdem bilden sich innerhalb dieser Halme häufig Unkrautarten wie Löwenzahn. 

Je nach Untergrund des Bodens solltest du dich für eine unterschiedliche Mischung an Rasensamen entscheiden. Die meisten Gärten werden aber als Sport- und Spielrasen genutzt und kommen daher sehr gut mit herkömmlichen Gebrauch-Rasensamen aus. Er zeichnet sich durch eine höhere Trockenverträglichkeit und einen geringeren Pflegeaufwand aus. Eine Unterart ist der Sportrasen. Dieser ist noch robuster und vor allem für das Leben mit Kindern und Tieren geeignet. Nur bei sehr viel Schatten oder Trockenheit muss ein spezieller Rasensamen gekauft werden. Achte beim Kauf unbedingt auf der Rückseite darauf, für welchen Boden die Samen geeignet sind. Bei einer Nachsaat sollte man sich für die gleiche Mischung von Rasensamen entscheiden wie beim ursprünglich verlegten Rasen. 

Auf folgende Dinge solltest du außerdem beim Kauf achten: 


  • Es sollte folgende Kennzeichen auf der Packung stehen: “RSM” (Regel-Saatgut-Mischung). Dies beinhaltet eine Mischung aus Saatgut, deren Keimfähigkeit höher ist als bereits gesetzlich vorgeschrieben.

  • Die Mischung besteht lediglich aus drei bis vier unterschiedlichen Arten von Gräsern

  • Es ist ein Samen für den richtigen Verwendungszweck: Sportrasen, Gebrauchsrasen, Schattenrasen, Trockenrasen etc.

Die Aussaat

Die Aussaat der Rasensamen ist kein aufwändiges Verfahren, trotzdem gibt es einige Tipps, die Risiken wie das Wegspülen der Samen verringern. Du kannst bei der Begrünung der Fläche natürlich die Samen ganz leicht per Hand ausstreuen. 


Sollten die Witterungsverhältnisse konstant sonnig und beständig in den darauffolgenden Tagen sein, finden die Samen alleine ihren Weg in die Erde und treiben aus. Besteht aber die Möglichkeit von stärkeren Regengüssen, sollte der Boden mit einer Harke vorbereitet werden und ein Streuwagen zur Aussäung genutzt werden Danach kann die Saat noch flach eingeharkt werden. Bei schweren Böden kann daraufhin noch eine Schicht Rasenerde darüber verstreut werden Damit verhinderst du, dass die Samen weggespült werden und kannst dir sicher sein, dass ein gleichmäßiges Rasenbild entsteht Aber Achtung, sei lieber sparsam mit der Erde, wenn die Samen komplett mit Erde bedeckt sind, haben sie Probleme beim keimen. Es reicht also eine kleine Schicht Erde und der Bodenkontakt.

Der Keimungszeitraum der Rasensamen

Nachdem der Rasensamen nun sicher im Boden verstaut ist, heißt es warten und bewässern. In der Zeit, in der die Rasensamen sich langsam entfalten und die ersten Halme sich ihren Weg durch die Erde graben, solltest du deinen Rasen nicht betreten. Die neuen Halme sind nur sehr schwach und dadurch anfällig für jegliche Störungen. Deshalb sollten auch Kinder und Tiere in den ersten vier bis fünf Wochen die Rasenfläche oder zumindest den neu ausgesäten Bereich meiden. 


Nach gut 10 Tagen siehst du auch, dass dein Warten belohnt wird, indem die ersten Samen bereits zu keimen beginnen. Wichtig ist besonders in der ersten Zeit, dass der Rasen ausreichend bewässert wird. Meistens  fällt in den Frühjahrs Monaten noch relativ viel Niederschlag. Ist das aber nicht der Fall, sollte der Rasen täglich mindestens 4-5 Mal bewässert werden. Damit das Wasser bis zu den Samen vordringt, sollte die Bewässerung über mehrere Minuten stattfinden (ca. 5). Die Rasensamen können lediglich bei hoher Feuchtigkeit keimen. Die jungen Keime können durch fehlende Wurzeln noch kein Wasser speichern und müssen dies deswegen dauerhaft extern zugeführt bekommen. Achtung: Sobald die Rasensamen einmal komplett trocken sind wird die Keimung eingestellt und kann auch nicht mehr reaktiviert werden. 

Rasen das erste Mal mähen

Deine Rasensamen haben die ersten 4 Wochen gut überstanden und du siehst schon eine geschlossene grüne Decke? Dann wird es Zeit den Rasen das erste Mal zu mähen. Ab diesem Zeitpunkt kann dein Rasen nun auch wieder normal betreten werden. So richtig belastbar für Ballspiele, Partys und Ähnliches ist der Rasen aber erst nach 2-3 Monaten. Lasse ihm also den Rest des Frühjahrs noch Zeit, sich zu erholen. Ab dem Sommer ist er wieder voll zugänglich und stark. 

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